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Feldschiessen 2019

Hier finden Sie einige Impressionen von dem Feldschiessen 2019 in Uttwil.
Herzlichen Dank an Renato Müller vom Schützenverein Güttingen-Kesswil für die Fotos.

Rückblick 2018 und Eröffnungsschiessen 2019

An der 113. Generalversammlung der Schützengesellschaft Uttwil begrüsste der Präsident 19 Mitglieder. Es wurde auf ein gutes, sportlich erfolgreiches Schützenjahr zurückgeblickt. Gestartet wurde die Schiesssaison am 24. März 2018 traditionell mit dem eröffnungsschiessen. Endlich war es wieder soweit und das abgestandene Waffenfett konnte fachgerecht aus dem Lauf des Sportgeräts herausgeschossen oder herausgestossen werden. Die Saison war eröffnet.
Am Verbandswettschiessen haben die Uttwiler in der zweiten Kategorie den ersten Rang erreicht und den Lederriemen vom letzten Jahr erfolgreich verteidigt. Am 24. Juni reiste man ins Tannzapfenland ans Thurgauer Kantonalschützenfest. Gute Stimmung zwischen Jung und Alt und ein erfolgreicher Tag lautete die Bilanz.
Am 22. September wurde der offizielle Teil der aktiven Schiesssaison mit dem Endschiessen wieder beendet. Einer der Höhepunkte war das Rütlischiessen, welches mit einer Delegation von 10 Schützen besucht wurde. Bei strahlendem Sonnenschein wurde ein Programm von 15 Schuss kniend ins Urgestein des Urkantons geschossen.

Am Samstagnachmittag den 30. März fand bei strahlendem Sonnenschein das Eröffnungsschiessen statt. Zugleich wurde die Bevölkerung eingeladen, diesem Schiessen teil zu nehmen.
Dadurch dürfen wir eine Frau als neues Mitglied in unserem Verein begrüssen.

Rütlischiessen 2018

Am frühen Mittwochmorgen, 7. November fanden sich zehn Schützen der SG Uttwil auf dem Parkplatz der Mehrzweckhalle in Uttwil ein. Ausgerüstet mit Sturmgewehr und Karabiner ging es mit dem Kleinbus Richtung Innerschweiz los. Ziel war das Rütli. In Brunnen angekommen, bestiegen die Uttwiler mit unzähligen anderen Schützen das Schiff Richtung Rütli. Nach kurzem Fussmarsch kamen sie auf der Rütliwiese an.
Dort fand das historische Rütlischiessen zum 156. Mal statt. Die uttwiler hatten das Vergnügen, eine der 31. Gastsektionen zu sein. Gesamt waren 52 Sektionen vertreten mit rund 1148 Schützen und Schützinnen und unzähligen Zuschauer. Am Schluss hat es für den 41. Rang gereicht.
Mit Wetterglück konnten die Schützen einen wunderbaren Herbsttag auf dem Rütli geniessen. Zufrieden und mit vielen Eindrücken ging es am Abend wieder zurück in den Thrugau.

26.11.2018

Schützenreise 2018

Früh morgens gegen halb neun trafen sich die doch sechs Teilnehmer zur diesjährigen Schützenreise des Schützenvereins Uttwil, am Hafen in Romanshorn. Das Ziel war, gegen Mittag, das Dorniermuseum am Flugplatz in Friedrichshafen zu besuchen. Nach einer angenehmen Fahrt mit der Fähre, kehrten die Teilnehmer in einen Biergarten am Hafen ein und liessen es sich bei "Schellenjass" und Seesicht gut gehen. Bald darauf fuhr die Gruppe mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Richtung Flugpplatz. Dort angekommen genossen sie eine äusserst interessante und lehrreiche Führung durch, das mit viel Liebe zum Detail gestaltete Museum. Es wurden alle Bereiche der Dornierwerke gezeigt, doch hauptsächlich standen die Flugzeuge im Fokus. Für technisch interessierte wie der besagte Schützenverein, war dies ein sehr interessanter Einblick in die Welt von Claude Dornier und seinen Nachfahren. Im hauseigenen Restaurant des Museums genoss der Verein ein gutes Mittagessen. Man sah sich die Aussenausstellung des Museums an und begab sich dann sehr entspannt wieder in Richtung der anderen Seite des Sees.
Somit ging ein gemütlicher und spannender Tag vorbei.

29.10.2018

Thurgauer Kantonalschützenfest 2018

Verbandswettschiessen Zihlschlacht 2018

Am diesjährigen Verbandswettschiessen nahmen 15 Schützen der SG Uttwil teil.

Wir erreichten dort den 2. Platz im Sektionsstich.

Verbandswettschiessen

Freiwillige Übung

Am Freitag 25.05.2018 wurde für das Verbandswettschiessen in Zihlschlacht trainiert.

Zusätzlich versuchten sich einige im "Kniend-Schiessen", um vorbereitet zu sein, für das Rütli-Schiessen im November.

Freiwillige Übung

Eröffnungsschiessen 2018

Am 24. März 2018 fand das Eröffnungsschiessen bei sonnigem Wetter statt.

GV 2018

An der GV anfangs März, wurde das neue Jahresprogramm bestummen. Dies beinhaltet auch diverse auswärtige Schiessen.
Ein Höhepunkt wird das Rütlischiessen im November sein, an welchem die SG Uttwil das erste Mal in der Vereinsgeschichte teilnehmen wird/darf.

Zusätzlich erfreuen wir uns an zwei neuen Mitglieder, die wir herzlich Begrüssen.

Schützenreise 2017

Der ein, oder andere hat es vielleicht schon im Dorfblättli gelesen, die Jungschützen waren in Dublin.

Präsident Kurt Waldis organisierte eine abwechslungsreiche Reise vom Freitag, 20. Oktober bis Sonntag, 22. Oktober 2017. Angefangen hat alles recht ENTspannt, jedoch auch GEspannt. Die Anfahrt zum Flughafen, eigentlich eine Kleinigkeit mit dem direkten Schnellzug, stellte sich schon kurz vor Weinfelden als holprig heraus. Der Zug wollte nicht mehr und das obwohl alle „Schrägä“ unten waren. Die gerade erst bestellte und aufgetischte kalte Platte mussten wir förmlich hinunterschlingen um in Weinfelden rechtzeitig den einen Zug verlassen und den Anderen auf Gleis 5 erreichen zu können. Das war zumindest die Idee. Ein junger, durstiger Schütze aus der Siebnerschaft hat irgendwie „Gleis 5“ mit „Jack’s Bar“ verwechselt. Der Fehler wurde zu spät bemerkt und so kam es, dass der Schreiberling allein im Zug Richtung Winterthur sass. Dank der fleissig fahrenden Bahn, konnten jedoch die zurückgebliebenen sechs Herren die Reise auch noch fortsetzen und den Flughafen rechtzeitig erreichen. Sogar das Flugzeug stand noch da und unsere Plätze waren noch frei.

In Dublin haben wir erst einmal unser Hotel in der Innenstadt bezogen und uns zu einem Apéro mit einer Kleinigkeit zu Essen an der Hotelbar eingefunden. So gestärkt stand anschliessend ein Besuch im Guinness Storehouse auf dem Programm. Per Taxi, schliesslich beträgt die Entfernung zwischen Hotel und Storehouse mehr als Sichtweite, begaben wir uns zu den altehrwürdigen Brauereihallen. Sehr detaillierte und gut beschriebene Informationen rund um die Braukunst und die Küferei konnten auf dem Rundgang abgeholt, respektive aufgefrischt werden. Am Schluss der Tour standen schon die Pints gefüllt mit Guinness an der Bar bereit, die zusätzlich zum Gerstensaft noch eine sensationelle Aussicht über die Dächer von Dublin zu bieten hatte.

Bier hin oder her, so langsam war es mal wieder an der Zeit etwas Festes zu uns zu nehmen. Auf dem Weg zu einer gepflegten Gaststätte wollten wir es uns nicht nehmen lassen, eine Hunderennbahn zu besuchen, denn das machen auch die Einheimischen so an einem Freitagabend. Mit einer Pferdekutsche (!) liessen wir uns also etwas stadtauswärts zu einer der beiden dubliner Hunderennbahnen chauffieren. Das vorgespannte Pferd kannte weder Angst noch geltende Verkehrsregeln und so schien es beinahe unaufhaltsam, in halsbrecherischem Tempo über die nassen Strassen zu fliegen. Vielleicht kam es auch nur mir so schnell und gefährlich vor, da ich vorne auf dem Kutschbock im Regen sass und die Unfälle nur so kommen sah. Von hinten aus der Kutsche kam nur Gesang, respektive aneinandergereihte Töne mit verzerrtem Text.

Der freundliche Kutscher liess uns dann ein paar Dutzend Meter vor der Rennbahn aussteigen, weil er da angeblich besser wenden konnte, kassierte seinen Lohn und verschwand im Regen. Nassen Schrittes begaben wir uns also zum Eingang, der allerdings offensichtlich schon seit Jahren verschlossen war. Hunderennen finden hier schon lange nicht mehr statt, diese sind alle auf der anderen Rennbahn untergebracht. Am anderen Ende der Stadt. Immerhin stand gleich nebenan ein kleines Pub, das mit seinem einladenden Äusseren förmlich danach schrie dass wir doch bitte bitte eintreten und uns bei Speis und Trank wieder aufwärmen sollen. Diesem Aufruf folgten wir, ohne lange überlegen zu müssen. Wenigstens wurden wir im Pub nicht beschissen.

Gestärkt und aufgewärmt haben wir uns die andere Hunderennbahn doch noch zu Gemüte geführt, diesmal aber mit einem Taxi. Die einen haben sich sogar mit grossem Enthusiasmus beim Wetten versucht, andere genossen einfach die Atmosphäre und einen Whiskey.

Den Rest des Abends verbrachten wir im Old Store House im Temple Bar Quartier, unweit des Hotels. Mit Livebands und gutem Bier wurde niemandem langweilig. Auch die Gesellschaft von Damen aus aller Herren Länder verhalf der Nacht sich kürzer anzufühlen.

Mehr oder weniger früh am Samstagmorgen erblickten wir nach und nach das Tageslicht. Die Botschaft, dass ein Konterbier immer noch die beste Medizin sei, konnten sich die einen unserer Gruppe gut merken und hielten sich auch daran. Ein Guinness am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Oder so.

Am frühen Nachmittag rüsteten wir uns für einen weiteren Höhepunkt auf unserem Ausflug, eine Pubtour ausserhalb von Dublin. Busfahrer Shane und ein Paar aus New York waren bereits am vereinbarten Treffpunkt und bereit für ein paar unterhaltsame und informative Stunden. Shane brachte uns zu insgesamt sechs kleinen Pubs in den Dublin- und Wicklow Mountains. Die Iren treffen sich an ihren freien Tagen gerne in den kleinen Pubs um bei einem frisch gezapften Bier ein Rugby-, oder Fussballspiel zu sehen, oder einfach um sich zu unterhalten. Da sich nicht jeden Tag Leute von ausserhalb in die ländlichen Pubs verirren, waren wir schnell in Gespräche verwickelt, respektive schon fast dazu herausgefordert, oder gar genötigt worden. Als wahres Talent in Sachen Schlagfertigkeit hat sich Thomas offenbart, der auf die Spitzen eines Stammtischpolitikers gekonnt reagiert hat. Und das in englischer Sprache. Chapeau!

Ein paar Stunden, sechs Pubs und einige Pints später, brachte uns Shane sicher wieder zurück nach Dublin. Die letzte Fahrt musste jedoch auch nochmal unterbrochen werden, da Fabrice nicht hören wollte und sich seines Blaseninhaltes beim letzten Stopp nicht entledigt hatte. Bevor es zu akrobatischen aus-dem-Fenster-halte-Manövern kam, hatte Shane die Gnade einen Tankstellenshop anzusteuern. Gab zwar keinen Gewinn aus den „füüf Stutz“ Wetten, aber auch keine Unfälle und Wasserschäden. Noch nicht.

Die meisten waren von den Ereignissen des Tages bereits geschafft und begaben sich, vernünftig wie eh und je, zurück zum Hotel. So auch ich, der Schreibende.

Dank der frühen Rückkehr zum Hotel, konnten wir den Sonntag schon beinahe ausgeschlafen beginnen. Der erste Blick aufs Handy sorgte für Verwirrung, fast schon Entsetzen. Im Zimmer von Gabriel und Raphael gab es einen Wassereinbruch, der ganze Teppich von der Tür bis zum Bett war mit Wasser vollgesogen.

Es stellte sich heraus, dass wenn man den Überlauf der Badewanne verstopft, sich ein Bad einlaufen lässt, dabei aber auf dem Lavabo liegend einschläft, das Wasser in rauen Mengen über den Rand der Wanne fliessen kann. Nun war also bekannt von wo das Wasser im Bührer-Zimmer kam, vom Zimmer schräg gegenüber. Ich möchte mir den Namen des Zimmerbewohners an dieser Stelle verkneifen, besagter Herr dürfte bei einem Blick in die Runde in diesem Moment allerdings etwas im Gesicht erröten... So sass er doch schon vor allen anderen abreisebereit in der Lobby. Zu seinem mitgebrachten Gepäck kam nach einem Hotelrundgang eine zusätzliche Rechnung des Hotels. Anmerkung der Redaktion: Vermutlich auch eine mehr oder weniger freundliche Bitte seitens des Managements, er möge sich doch in Zukunft bitte vom Hotel fern halten. Wäre es mein Hotel, wäre die Wortwahl wohl etwas schärfer gewesen, waren doch auf der einen Etage die Zimmer beidseits des Flurs auf einer Länge von ca. 15 Metern nass und für die nächsten Gäste unbrauchbar. Genauso das Zimmer direkt unterhalb. Da halfen auch die ausgelegten Handtücher nicht.

Schliesslich nahmen wir Abschied von Dublin und begaben uns, wer hätte es gedacht, per Taxi zurück zum Flughafen. Auch diesmal sassen alle rechtzeitig auf ihren Plätzen. Nur war das Flugzeug zugeparkt und so entstand eine unbestimmte Wartezeit. Der aufmerksame Maître de cabin hat die Situation allerdings richtig gedeutet und unseren Durst erkannt. Mit einem Tablett, beladen mit sieben Quöllfrisch bahnte er sich den Weg vom hinteren Teil des Flugzeugs, vorbei an neidischen Blicken, bis zu uns. So liess es sich aushalten und ehe wir uns versahen, starteten wir schon in Richtung Heimat.

Sogar die Fahrt mit der Bahn von Zürich nach Romanshorn verlief diesmal problemlos, so glaube ich. Schliesslich läuft doch bei der Bahn fast immer alles nach Plan.

Ich meinerseits habe mich am Flughafen bereits verabschiedet und bin in Richtung Bern von dannen gezogen. Allerdings hatte auch ich ein zusätzliches Gepäckstück dabei. Ich war der Inhaber der Schreiberklammer und bin somit mit der ehrenvollen Aufgabe des Berichtschreibens betraut worden. So sitze ich nun vor meinem Laptop und schmunzle in Erinnerungen schwelgend vor mich hin.

Vielen Dank an Kurt, der uns eine unvergessliche Reise mit vielen Erlebnissen geboten hat.

Für die SG Uttwil, der Inhaber der Schreiberklammer

Reto Dörig

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